Downloads zum 50-jährigen Jubiläum im März 2017

Plakate zu den Jubiläumsveranstaltungen der Lebenshilfe Lampertheim und Ried e.V. im März 2017

Festveranstaltung zum Jubiläum

Finissage-Konzert Kinderchor & Ephata Gospelchor

Rahmenprogramm zum Jubiläum

Flyer zur Ausstellung mit allen Veranstaltungen

Flyer 50 Jahre Lebenshilfe Lampertheim und Ried e.V.

Spendenübergaben

Wir bedanken uns herzlich bei der Volksbühne Lampertheim 1926 e.V. für die großzügige Spende in Höhe von 5000 € im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums! Herzlichen Glückwunsch an die Volksbühne!

Eine weitere Spende in Höhe von 2500 € wurde uns von der Firma Rössling GmbH überreicht. Auch hierfür bedanken wir uns herzlich! Hier ein Foto von der Spendenübergabe im Garten der Lebenshilfe Lampertheim und Ried e.V.:

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Vorstellung neues KITA Leitungsteam – April 2016

Lesen Sie die folgenden Zeitungsartikel zur Vorstellung unseres neuen KITA Schwalbennest Leitungsteams:

Lampertheimer Zeitung – Vorstellung neues KITA Leitungsteam vom 2.4.2016

Suedhessenmorgen – Vorstellung neues KITA Leitungsteam vom 5.4.2016

TIP Südhessen – Vorstellung neues KITA Leitungsteam vom 6.4.2016

Projektabschluss „Lebenshilfe Lampertheim – Inklusiv“

Bitte klicken Sie auf den folgenden Bericht zum Vergrößern:

Projektabschluss TIP 7.5. Seite 1

Projektabschluss TIP 7.5. Seite 2

Artikel im TIP – Samstag, 9. Mai 2015

 

„Denn es kann jeden treffen“ – Artikel in der Lampertheimer Zeitung

Von Oliver Lohmann

BEHINDERUNG Lebenshilfe schließt Projekt „Lampertheim inklusiv“ ab / Viele Ideen sollen umgesetzt werden

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Der für alle offene Schwalbennest-Chor sang zur Feier des Tages. Foto: AfP Asel

LAMPERTHEIM – Die Lebenshilfe Lampertheim und Ried hat sich seit November 2013 intensiv mit der Einbindung von behinderten Menschen in die Gesellschaft beschäftigt – das Projekt „Lampertheim inklusiv“ ist jetzt beendet. Am Mittwoch wurden die Ergebnisse des Projekts und ein Folgevorhaben vorgestellt. Zugleich erhielt der Lebenshilfe-Kindergarten einen veränderten Namen: Inklusive Kindertagesstätte Schwalbennest.

Für den Lebenshilfe-Vorsitzenden Günther Baus war der Mittwoch ein besonderer Tag, ein „Meilenstein“. Denn der Abschluss des Projekts „Lampertheim inkulsiv“ stehe für eine engere Zusammenarbeit der beiden Lebenshilfe-Einrichtungen Kita und Frühförderstelle sowie eine bessere Vernetzung dieser mit zahlreichen anderen Institutionen im Kreis Bergstraße. Baus dankte dem Projektteam für das große Engagement und den Idealismus.

Der stellvertretende Landrat Matthias Schimpf gratulierte der Lebenshilfe, dass es gelungen sei, das Projekt zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Das Lampertheimer Projekt könne modellhaft für die anderen Kreis-Regionen sein. „Jeder kann von Behinderung betroffen sein. Daher müssen wir Sorge dafür tragen, dass eine Teilhabe an der Gesellschaft für alle möglich ist“, befand Schimpf. Inklusion müsse gelebt werden, politische Absichtserklärungen brächten wenig. Der Kreisbeigeordnete bezeichnete Günter Baus als einen der „Brückenköpfe“ in der Kreisteilhabekonferenz, da er stets ehrliche und höfliche Kritik äußere. Bürgermeister Gottfried Störmer betonte, Lampertheim müsse für alle liebens- und lebenswert sein. Daher sei es eine Aufgabe für Politik und Verwaltung, denjenigen Hilfestellung zu geben, für die Teilhabe an der Gesellschaft nicht so leicht ist. „Ich bin froh, dass es die Lebenshilfe hier gibt. Diese berät und unterstützt uns“, so Störmer.

Projektleiter Michael Habeck dankte seinen Kollegen im Team, die mit großem Einsatz mitgewirkt hätten. Er erinnerte an Fortbildungen, Workshops und Hospitationen in mehreren Schulen, bei denen man sich mit allen Aspekten von Inklusion vertraut gemacht habe. Habecks Projektkollegen Gabi Jäger, Anja Reischert und Raffael Hebig betonten, sie hätten von all dem profitiert, könnten Neues in den Arbeitsalltag einfließen lassen. Sie präsentierten ein neues Faltblatt, das über die Angebote der Kita Schwalbennest und der Frühförderstelle informiert.

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Der neue Lebenshilfe-Mitarbeiter Raffael Hebig half beim Enthüllen der neuen Schrifttafel an der Kita Schwalbennest. Foto: AfP Asel

Mit der Biedensandschule besteht bereits ein Kooperationsvertrag, ein weiterer soll mit der Stadt Lampertheim geschlossen werden. Es soll darum gehen, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, denn: „Es ist in Lampertheim noch nicht selbstverständlich, dass Behinderte durch die Innenstadt laufen.“ Gedacht werde auch an eine Plakette für behindertengerechte Gaststätten und Geschäfte. Weiter regte Baus ein Internetportal an, wo man sich in leichter Sprache über das örtliche Vereinsleben informieren könne. Gefördert werden könnten inklusive Veranstaltungen und die Schaffung behindertengerechten Wohnraums. Außerdem gelte es, den öffentlichen Personennahverkehr in Lampertheim zu verbessern, um Behinderten die Mobilität zu ermöglichen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sollten im Umgang mit Behinderten geschult werden, erläuterte Günther Baus. Auch ein Behindertenwegweiser könnte erstellt werden. Des Weiteren bringe sich die Lebenshilfe beim Aufbau eines Behindertenbeirats mit ein.

Neben diesen Plänen für Lampertheim möchte die Lebenshilfe noch ein zweites Inklusionsprojekt angehen, das vielleicht auch auf die Kreisebene ausgedehnt werden könnte. Baus berichtete, es werde bei der Aktion Mensch ein Antrag auf Unterstützung des Projekts gestellt, um eine neue Stelle zu schaffen. Im Mittelpunkt des Projekts soll die Netzwerkarbeit stehen. Sollte die Aktion Mensch keine Finanzspritze geben, werde das Projekt trotzdem ab dem kommenden Jahr angegangen, wenn auch eingeschränkt.

Zum Abschluss der kleinen Feierstunde am Ende des ersten Inkusionsprojekts wurde die neue Schrifttafel vor der Kita enthüllt. Jetzt ist das Schwalbennest auch im Namen inklusiv.


Quelle: Lampertheimer Zeitung vom 07.05.2015

Kuchenverkauf beim Kanuklub

Bitte klicken Sie auf den folgenden Bericht zum Vergrößern:

Elternaktion mit Kanuclub

Artikel vom TIP – Mittwoch, 22. April 2015

 

„Verzichtet und gespendet“ – Artikel im Südhessen Morgen

LEBENSHILFE: Urkunde für Franziska Weidenauer

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Spende an die Lebenshilfe (v.l.) Iris Schnur (Lebenshilfe), Franziska Weidenauer, Susanne Bürkelbach (Frühförderstelle) und Günther Baus (Lebenshilfe). Bild: jkl

LAMPERTHEIM. „So lange wir unser Geschäft haben, werden wir weiter für die Lebenshilfe spenden.“ Als Franziska Weidenauer die Räumlichkeiten der Frühförderstelle betrat, wurde sie wie eine alte Bekannte begrüßt. Ihr Erscheinen bedeutet in der Regel Gutes für den Verein und diesmal gar ein Jubiläum: Seit genau 20 Jahren gibt sie und ihr Mann Rudolf, gemeinsam Inhaber des Pressefachgeschäfts am Nibelungenplatz, finanzielle Zuwendungen an die Lebenshilfe.

 „Wir verzichten jedes Jahr darauf, Weihnachtsgeschenke in Form von Kalendern oder Stiften an die Kundschaft auszugeben. Stattdessen führen wir das Geld einem wohltätigen Zweck zu.“ 400 Euro wechseln so jeden Dezember den Besitzer. Weidenauer: „Zusätzlich dazu schlachten wir in der Vorweihnachtszeit unser Trinkgeldschwein und runden so den Betrag auf.“ Das Schwein war diesmal besonders prall gefüllt, was die Spende noch einmal um 150 bis 200 Euro erhöhen dürfte.

Die Leiterin der Frühförderstelle, Susanne Bürkelbach, zeigte sich begeistert über die langjährige Unterstützung der Weidenauers: „Sie haben auf diesem Weg schon insgesamt um die 10 000 Euro gespendet und viele unserer Projekte unterstützt.“ Der Lohn der guten Tat: Günther Baus, Vorsitzender der Lebenshilfe, ehrte sie mit einer Urkunde für ihr „herausragendes soziales Engagement“. Baus betonte die Wichtigkeit solcher Zuwendungen, von denen man abhängig sei, da „wir jährlich einen Pauschalbetrag vom Kreis Bergstraße bekommen und alles was darüber hinaus geht selbst stemmen müssen“. jkl


Quelle: Südhessen Morgen vom 06.12.2014

 

„Nikolausstiefel zum 20. Mal gefüllt“ – Artikel im Tip

Lebenshilfe freut sich über erneute Spende durch Pressefachgeschäft „Kiosk am Nibelungenplatz“

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Freude beim Jubiläum: Bereits zum 20. Mal übergab Franziska Weidenauer vom Pressefachgeschäft „Kiosk am Nibelungenplatz” (2.v.l.) eine Spende an die Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Lampertheim, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Günther Baus (r.), Susanne Bürkelbach (2.v.r.) und Iris Schnur (l.). Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Große Freude herrschte am Donnerstag in den Räumen der Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Lampertheim in der Saarstraße 56: Zum mittlerweile 20. Mal in Folge füllten Franziska und Rudolf Weidenauer, Inhaber des Pressefachgeschäft „Kiosk am Nibelungenplatz”, den „Nikolausstiefel”. Auch in diesem Jahr wurde eine Spende in Höhe von 400 Euro überreicht – aufgestockt durch zwei große Beutel Münzgeld, die in einer eigens aufgestellten Spardose durch die Kunden gesammelt wurden.

„Diese nun jahrzehntelange Unterstützung ist fantastisch”, freute sich Susanne Bürkelbach von der Frühförder- und Beratungsstelle und überreicht Franziska Weidenauer eine Ehrenurkunde „für dieses besondere soziale Engagement. Sie haben auf diesem Weg mittlerweile mit insgesamt 10.000 Euro viele unserer Projekte unterstützt, dafür herzlichen Dank.”

Auch der 1. Vorsitzende der Lebenshilfe, Günther Baus, ließ es sich nicht nehmen, persönlich danke zu sagen. „Die Frühförderstelle wird durch den Kreis Bergstraße finanziert, alles, was über diesen Pauschalbetrag an Kosten anfällt, müssen wir finanzieren. Daher sind wir auf Spenden wie diese dringend angewiesen und freuen uns über jede Unterstützung.”

„Wir werden diese Aktion auch in den kommenden Jahren sicher fortführen”, versprach Franziska Weidenauer. „Statt der obligatorischen Kugelschreiber und Kalender für unsere Kunden unterstützen wir lieber die vielfältigen Aufgaben der Frühförder- und Beratungsstelle. Vielen Dank an unsere Kunden für deren Verständnis und Spenden.” Von Benjamin Kloos


Quelle: Tip vom 06.12.2014

 

„Seit 20 Jahren aktiv“ – Artikel in der Lampertheimer Zeitung

Von Elfi Hofmann

SPENDE Franziska Weidenauer übergibt der Lebenshilfe 400 Euro

LAMPERTHEIM – Immer zur Weihnachtszeit füllt Franziska Weidenauer den „Nikolausstiefel“ mit einer großen Spende. In diesem Jahr übergab die Inhaberin des Pressefachgeschäfts „Kiosk am Nibelungenplatz“ 400 Euro und blickt dabei auf mittlerweile 20 Jahre zurück, in denen sie rund 10 000 Euro für die Einrichtung zusammengetragen hat.

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Iris Schnur (Rechnerin der Lebenshilfe), Franziska Weidenauer, Susanne Bürkelbach (Leiterin der Frühförderstelle) und Günther Baus (Erster Vorsitzender der Lebenshilfe) freuen sich auf hoffentlich noch viele volle „Nikolausstiefel“. Foto: AfP Asel

„Für diese lange Zeit und die tolle Leistung erhalten Sie in diesem Jahr etwas ganz Besonderes“, würdigte Susanne Bürkelbach, Leiterin der Frühförderstelle, die Spenderin und übergab ihr eine Ehrenurkunde. Statt der obligatorischen Kugelschreiber und Kalender als Weihnachtsgeschenke für die Kundschaft anzuschaffen, unterstütze Weidenauer lieber und immer wieder die Einrichtung. Auch der Kundenstamm ihres Kiosks unterstützt die Aktion und füttert auch gerne mal das Sparschwein.

Mit den Spenden wurden über viele Jahre kleinere und größere Projekte unterstützt, zu denen auch die Anschaffung von diagnostischen Material gehört, um immer auf dem neuesten Stand zu sein. „Wir bekommen natürlich einen Pauschalbetrag vom Kreis Bergstraße, aber den Rest finanzieren wir über Spenden und Mitgliederbeiträge“, erklärte Günther Baus bei der Spendenübergabe am Donnerstagabend. Alles alleine zu schultern sei sehr schwer, der Spielraum so einfach viel größer, so der Erste Vorsitzende der Lebenshilfe.

Besonders im Fokus steht der Ausbau der Beratung, wie Bürkelbach erklärte. „Beratungs- und Therapiestunden sind richtig teuer, auch Utensilien brauchen wir“, so die Leiterin der Frühförderstelle. Auch Material, das durch die häufige Nutzung schneller kaputt gehe, werde natürlich immer so schnell wie möglich ersetzt.

Franziska Weidenauer selbst ist sich sicher, dass sie sie lange wie möglich für die Lebenshilfe spenden möchte. „Wir machen das, so lange wir noch unser Geschäft haben“, erzählte sie lachend. Und vielleicht ergibt sich auch im Rentenalter noch die ein oder andere Münze, um den „Nikolausstiefel“ weiter zu füllen.


Quelle: Lampertheimer Zeitung vom 05.12.2014

 

„Reden wir über das I-Wort“ – Artikel in der Lampertheimer Zeitung

FAJUSEA Ausschuss spricht sich für mehr Inklusion aus / Empfehlung für einen Behindertenbeirat

LAMPERTHEIM – (aheu). Die Frage, wann Lampertheim inklusiv ist, beantwortet Günther Baus vor dem Auschuss für Familie, Jugend und Senioren (FaJuSeA) kurz und bündig: „Dann, wenn wir nicht mehr darüber reden müssen.“ Bis zur Verwirklichung des Wunsches, den der Erste Vorsitzende der Lebenshilfe äußert, ist es noch ein weiter Weg. Geredet wird viel, was nicht zuletzt der Fall des Schülers Henri aus Walldorf gezeigt hat. Der Junge aus Walldorf hat das Down-Syndrom und sollte auf Wunsch seiner Eltern auf ein Gymnasium gehen. Doch die Eltern fanden keine Schule, die Henri aufnehmen wollte.

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Wo steht Lampertheim in Sachen Inklusion? Günther Baus klärt die Ausschussmitglieder auf. Foto: AfP Asel

Der aus dem Lateinischen stammende Begriff Inklusion (von dem Verb includere) ist seinem Ursprung nach eigentlich missverständlich: denn neben dem „miteinschließen“ kann er auch „hemmen, zurückhalten“ bedeuten. Nun ist offensichtlich, dass mit dem Wort „Zugehörigkeit“ gemeint ist – also das Gegenteil von Exklusion. Günther Baus zeigt zur Veranschaulichung mehrere Kreise aus kleinen, bunten Pünktchen, die auf die Leinwand geworfen werden. „Separation“ sei jenes Phänomen gewesen, das beispielsweise noch in den 60ern praktiziert wurde: „Damals gab es Wohnheime für Menschen mit Behinderung, die außerhalb der Städte erbaut wurden“, erinnert der Lebenshilfe-Vorsitzende. Durch Förderschulen wurden die Betroffenen vom Regelunterricht ferngehalten. Die Distanzierung war demnach eine räumliche wie soziale. Die Integration dann brachte spezielle Unterrichtsangebote für Kinder mit Behinderung.

Baus fasst den Begriff Inklusion relativ weit: Einmal als Prozess, der allen Menschen Chancen zur Teilhabe und einem selbstbestimmten Leben ermöglichen soll. Zum anderen als Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben ist. Und schließlich als Ansatzpunkt für Grundsätzliches, der das Selbstverständnis einer Gesellschaft offenbart: „Welches Menschenbild haben wir? Welche Werte sind uns wichtig?“, fragt Baus.

Die Lebenshilfe ihrerseits sei mit gutem Beispiel vorangegangen. Bis zum Mai 2015 gibt es ein Vorabprojekt, das von der „Aktion Mensch“ gefördert wird. Lampertheim will inklusiver werden und hierfür weitere Vorbereitungen für das Projekt „Lampertheim inklusiv“ treffen. Das Ziel: grundlegende Strukturen schaffen, um langfristig eine bessere Unterstützung von Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Dies soll besonders für die Bereiche Bildung, Arbeit und Freizeit gelten. Laufen soll das Projekt bis 2018. Die Verwaltung möchte daher die Lebenshilfe und Akteure der Lokalen Agenda sowie andere etwaige Gruppen an einen Tisch bringen und weitere Ziele und Maßnahmen erörtern. Insbesondere – und dies sehen die Ausschussmitglieder ebenso – soll es einen Behindertenbeirat geben. Menschen mit Behinderung sollen ins Projekt „Lampertheim – inklusiv“ miteinbezogen werden und beispielsweise an vier öffentlichen Workshops teilnehmen. Baus schweben Weiterbildungen für Lehrer vor. Zudem ist eine Kooperationsvereinbarung der Stadt mit der Biedensandschule angedacht.

Erster Stadtrat Jens Klingler spricht bezüglich des Behindertenbeirates von einem „Glücksfall“ und merkte an, dass das Thema in der Vergangenheit „etwas stiefmütterlich“ behandelt worden sei.

Des Weiteren behandelt ein SPD-Antrag ein weiteres inklusives Thema. Städtische Publikationen sollen nach Vorstellung der Genossen auch in sogenannter Leichter Sprache angeboten werden. Die Bundeszentrale für Politische Bildung beispielsweise bietet Informationen in Leichter Sprache und Bebilderungen an. Laut Stadtsprecher Stefan Nickel würde das Hinzuziehen eines externen Anbieters zum Erstellen einer Seite in Leichter Sprache pro Internetseite 120 Euro betragen. Diese wäre dann ein Zusatzangebot zu den bereits bestehenden. Sozialdemokrat Marius Schmidt plädiert dafür, die Erörterung der genauen sprachlichen Regelungen zunächst „den Betroffenen zu überlassen“.


Quelle: Lampertheimer Zeitung vom 29. November 2014