„Seit 20 Jahren aktiv“ – Artikel in der Lampertheimer Zeitung

Von Elfi Hofmann

SPENDE Franziska Weidenauer übergibt der Lebenshilfe 400 Euro

LAMPERTHEIM – Immer zur Weihnachtszeit füllt Franziska Weidenauer den „Nikolausstiefel“ mit einer großen Spende. In diesem Jahr übergab die Inhaberin des Pressefachgeschäfts „Kiosk am Nibelungenplatz“ 400 Euro und blickt dabei auf mittlerweile 20 Jahre zurück, in denen sie rund 10 000 Euro für die Einrichtung zusammengetragen hat.

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Iris Schnur (Rechnerin der Lebenshilfe), Franziska Weidenauer, Susanne Bürkelbach (Leiterin der Frühförderstelle) und Günther Baus (Erster Vorsitzender der Lebenshilfe) freuen sich auf hoffentlich noch viele volle „Nikolausstiefel“. Foto: AfP Asel

„Für diese lange Zeit und die tolle Leistung erhalten Sie in diesem Jahr etwas ganz Besonderes“, würdigte Susanne Bürkelbach, Leiterin der Frühförderstelle, die Spenderin und übergab ihr eine Ehrenurkunde. Statt der obligatorischen Kugelschreiber und Kalender als Weihnachtsgeschenke für die Kundschaft anzuschaffen, unterstütze Weidenauer lieber und immer wieder die Einrichtung. Auch der Kundenstamm ihres Kiosks unterstützt die Aktion und füttert auch gerne mal das Sparschwein.

Mit den Spenden wurden über viele Jahre kleinere und größere Projekte unterstützt, zu denen auch die Anschaffung von diagnostischen Material gehört, um immer auf dem neuesten Stand zu sein. „Wir bekommen natürlich einen Pauschalbetrag vom Kreis Bergstraße, aber den Rest finanzieren wir über Spenden und Mitgliederbeiträge“, erklärte Günther Baus bei der Spendenübergabe am Donnerstagabend. Alles alleine zu schultern sei sehr schwer, der Spielraum so einfach viel größer, so der Erste Vorsitzende der Lebenshilfe.

Besonders im Fokus steht der Ausbau der Beratung, wie Bürkelbach erklärte. „Beratungs- und Therapiestunden sind richtig teuer, auch Utensilien brauchen wir“, so die Leiterin der Frühförderstelle. Auch Material, das durch die häufige Nutzung schneller kaputt gehe, werde natürlich immer so schnell wie möglich ersetzt.

Franziska Weidenauer selbst ist sich sicher, dass sie sie lange wie möglich für die Lebenshilfe spenden möchte. „Wir machen das, so lange wir noch unser Geschäft haben“, erzählte sie lachend. Und vielleicht ergibt sich auch im Rentenalter noch die ein oder andere Münze, um den „Nikolausstiefel“ weiter zu füllen.


Quelle: Lampertheimer Zeitung vom 05.12.2014